Familie auf Fahrradtour

Der Sommer ist schon in vollem Gange und da liegt der Gedanke einer Fahrradtour mit der gesamten Familie nicht fern. Man muss natürlich die Regeln beachten wie die Helmpflicht und die Verkehrssicherheit der Fahrräder. Auf der Straße müssen die Großen auf die Kleinen aufpassen, die noch nicht so viel Erfahrung haben und sich dann doch allzu gerne ablenken lassen.

So schön die Fahrradtour werden kann, so viel ist jedoch auch zu beachten. Die kleinen Rivalitäten unter den Patchwork Geschwistern können unter den besonderen Bedingungen etwas mehr ausarten als im Alltag. Kinder haben natürlich auch weniger Ausdauer als Erwachsene, was bei der Planung der Strecke und den Pausen wichtig ist. Auch die Fahrräder sind bei längeren Touren durch teils unwegsames Gelände erhöhtem Stress ausgesetzt. Es können kleine Reparaturen notwendig werden, damit kein Fahrrad auf der Strecke bleibt. 

Wichtig ist auch, dass Kinder erst ab dem Grundschulalter selbstständig verkehrssicher Fahrrad fahren können. Viele Grundschulen bieten daher auch einen Fahrradführerschein an. So kann man sich sicherer über die Kenntnisse der Kinder sein.

Jedoch gibt es noch viel mehr zu beachten:

  • Einspurige Räder: Fahrradwege können sehr schmal werden. Um in den vollen Genuss zu kommen sind daher mehrspurige Fahrräder hinderlich. Mehrspurig sind dabei Fahrräder mit Stützrädern, Dreiräder oder Fahrradanhänger
  • Helmpflicht: Es unerlässlich, dass alle einen Fahrradhelm tragen. Dieser muss auch perfekt sitzen. Wenn er nicht gut sitzt, dann kann der Helm eine Gefahr darstellen, die leicht zu verhindern gewesen wäre. Man kann den Fahrradhelm im Fahrradshop anpassen um sich ganz sicher zu sein. Die Motivation der Kinder kann auch sehr leicht gesteigert werden, wenn man sie die Farbe des Helms aussuchen lässt.
  • Spiele zur Auflockerung: Es bietet sich auch an, dass man ein Seil, Hütchen, ein Brett oder einen Ball mitnimmt um die Fahrradtour mit Spielen aufzulockern, die die Geschicklichkeit herausfordern und den Zusammenhalt fördern. Hierzu sollte man jedoch sich einen offenen freien Platz suchen auf dem kein Verkehr herrscht. Das sind zum Beispiel Spielstraßen, Schulhöfe, Spielplätze, Skaterparks usw:
    • Zwei Kinder fahren nebeneinander während sie ein Seil festhalten
    • Slalomfahren um Hütchen, die in einer Reihe aufgestellt sind.
    • Ball wird im vorbeifahren von der Hand eines Erwachsenen aufgehoben und beim anderen Erwachsenen wieder abgelegt

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Es ist jedoch immer wichtig darauf zu achten, dass die Kinder mithalten können, damit es auch ein Spaß für alle wird. Wenn das Kind mehr damit beschäftigt ist, die Spur zu halten als mit dem Umfeld vor sich, dann ist das ein Zeichen, dass das Kind für die Fahrradtour lieber auf dem Kindersitz Platz nimmt. Eine Zwischenlösung wäre auch ein Anhängerfahrrad, dass an das Hinterrad eines Erwachsenen angehängt wird. So kann das Kind mitstrampeln, aber wird geleitet und kann in seinem eigenen Tempo mittreten. Diese kann man sich gegebenenfalls auch ausleihen.


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