Es gab eine Zeit in der fühlte ich mich eingesperrt.
Vom goldenen Käfig ins Glashaus der Patchworker zuzusagen.

Das Glashaus ist dem Fall aber vielmehr das Gefühl vom nicht vergessen können. Denn ich habe nicht vergessen, wie es sich anfühlt, frei wie ein Vogel zu sein. Die Liste der Dinge, die ich tun muss, damit mein Laden aber nur ansatzweise läuft, ist lang.

Kinder werden mit der Zeit zwar größer, aber die Sorgen definitiv nicht kleiner Was ich nie wollte, war mich mit etwas oder irgendwem abzufinden. Aber vielleicht ist die Zeit gekommen, an der ich genau das endlich lernen muss? Mich damit abfinden, dass ich unfrei bin und bleiben werde?

Wie gerne würde ich auch mal etwas verrücktes machen. In einen Zug steigen – OneWay und dann einmal schauen wo ich lande. Ein cooler Gedanke für jemanden, der seit siebeneinhalb Jahren alleine für drei Kinder sorgt. Ich verwerfe ihn.

Tja schön wäre es..Ich trage natürlich weiter die Verantwortung für alles und jeden und versuche, mich zu fügen. Hätte, wäre, sollte, könnte, die Konjunktive helfen mir schon lange und erst recht- jetzt- auch nicht weiter. Ich muss Wäsche waschen, kochen, einkaufen, staubsaugen, Frühstück und Abendessen machen, mich um Arzttermine kümmern, Kleidung besorgen, Tränen trösten, Zettel für die Schule unterschreiben und vor allem aber muss ich da sein! Denn meine Kinder brauchen mich.

Natürlich fahre ich nicht einfach weg, lasse mich nicht so einfach treiben, ich halte hier und jetzt die Stellung. Und vermisse dabei schmerzlich einen Partner! Aber vielleicht hat die Suche ja jetzt ein Ende ;)!


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